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Forum Biodiversitaet / Biodiversity / Biodiversité


18.4.2012: weitere Publikationen
HOTSPOT: Ökologische Infrastruktur

Die Strategie Biodiversität Schweiz sieht die Errichtung einer ökologischen Infrastruktur aus Schutz- und Vernetzungsgebieten vor, um den Raum für die langfristige Erhaltung der Biodiversität zu sichern. Das neue HOTSPOT Magazin des Forum Biodiversität Schweiz untersucht welche Aspekte und Kriterien man dabei berücksichtigen soll.
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18.4.2012: Aufgegriffen



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5.4.2012: weitere Publikationen
Biodiversitätsschädliche Anreize sollen umgestaltet werden

In Frankreich hat eine Arbeitsgruppe unter der Direktion von Guillaume Sainteny staatliche Subventionen, die klar in Zusammenhang mit dem Rückgang der Biodiversität stehen, inventarisiert. In einem neuen Bericht werden verschiedene mögliche Wege für eine Umgestaltung aufgezeigt.
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5.4.2012: Aufgegriffen
Hintermann & Weber – Forschungspreis 2012 für Natur- und Landschaftsschutz

2003 hat die Hintermann & Weber AG anlässlich des zwanzigsten Firmenjubiläums einen Preis für praktische Naturschutz-Forschung ins Leben gerufen. Der Preis ist mit 5000.- Franken dotiert und wird jährlich an eine herausragende, originelle und besonders praxistaugliche Arbeit im Bereich Natur- und Landschaftsschutz vergeben. Über die Vergabe entscheidet eine fünfköpfige Jury. Die Bewerbungsfrist läuft bis am 15. August.
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5.4.2012: Aufgegriffen
Lebensraum Blatt

Die Gesamtheit der Blattoberflächen, die Phyllosphäre, ist als Lebensraum noch kaum erforscht, die mikrobielle Biodiversität zu weiten Teilen unbekannt. Verborgen vor dem blossen Auge wimmelt es auf Blüten und Blättern von unzähligen Mikroorganismen. Dabei hängt die Gesundheit einer Pflanze ganz entscheidend von dem Zusammenspiel mit den Kleinstlebewesen in diesem komplexen Mikrokosmos ab.
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5.4.2012: Forschung international
Alpen ohne Edelweiss?

Das paneuropäische Forschungsprojekt GLORIA kommt zum Schluss, dass sich die Klimaerwärmung negativ auf die spezialisierte alpine Flora auswirkt. Vor allem überraschte die Schnelligkeit der Ausbreitung der wärmeliebenden Arten.
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5.4.2012: Forschung CH
Fragmentierung beeinflusst Ökosystemleistungen

In einer Studie über die Effekte von Fragmentierung und Habitatverlust im Schweizer Mittelland konnte gezeigt werden, dass holzbewohnende solitäre Wespen sowohl von der Fragmentierung wie auch vom Habitatverlust negativ beeinflusst sind. Die natürlichen Feinde von Wespen und Bienen (Schlupfwespen und parasitische Fliegen) reagieren allerdings noch stärker auf Habitatfragmentierung als ihre Wirte, so dass die Parasitierungsrate (als Ökosystemfunktion) mit zunehmender Fragmentierung stark reduziert wird.
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5.4.2012: Forschung international
Europas am stärksten gefährdete Schmetterlinge retten – aber wie?

Weiden und Wälder sollten aktiv gepflegt und so vielfältig wie möglich gestaltet werden, um Europas am stärksten gefährdete Tagfalter vor dem Aussterben zu bewahren. Diese und weitere Empfehlungen hat ein Team von Wissenschaftlern unter Leitung der «Butterfly Conservation Europe» veröffentlicht. Es handelt sich um 29 bedrohte Schmetterlingsarten, die in der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der Europäische Union gelistet sind und die daher von jedem EU-Mitgliedsland geschützt werden müssen,
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5.4.2012: Forschung international
Artenvielfalt von Waldfragmenten, Waldinnerem und Waldrändern

Eine Studie in der fragmentierten Waldlandschaft des Nordpfälzer Berglandes offenbarte für herbivore Insekten eine unerwartet hohe Artenvielfalt und Wirtspezialisierung in denjenigen Waldhabitaten, die sich gegenüber kontinuierlichen aber intensiv genutzten Wäldern durch eine starke Fragmentierung auszeichnen. Die grösste Artenvielfalt und Wirtsspezialisierung wurde in den Waldrändern der kontinuierlichen Waldgebiete gefunden.
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5.4.2012: Forschung CH
Langbeinfliegen auf dem Prüfstand

Wissenschaftler haben die stammesgeschichtlichen Verwandtschaftsverhältnisse innerhalb der artenreichen Fliegenfamilie der Langbeinfliegen untersucht. Die Forschung fokussierte auf systematische Aspekte in mehreren Unterfamilien und Gattungen und verglich die molekularen Resultate mit den bisher bestehenden morphologischen Konzepten.
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5.4.2012: Forschung international
Landwirtschaft: Landschaftliche Struktur bestimmt Erfolg ökologischer Massnahmen

Landwirte stellen im Rahmen von EU-Agrarumweltmassnahmen auf ökologischen Landbau um oder legen Hecken und blütenreiche Ackerrandstreifen an. Laut einer Studie eignen sich diese Massnahmen vor allem für artenarme Landschaften, die durch Ackerflächen geprägt sind. Landschaften, die ohnehin sehr artenreich sind profitieren kaum von weiteren kleinteiligen ökologischen Verbesserungen.
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5.4.2012: Forschung CH
Seendüngung bringt Fischarten zum Verschwinden

Die Überdüngung der Schweizer Seen hat die Zahl der einheimischen Felchenarten zwischen 1950 und 1990 um fast 40% reduziert. Nur in tiefen und von der übermässigen Nährstoffzufuhr weniger betroffenen Alpenrandseen konnten sich die historisch belegten Arten halten. Doch auch sie sind genetisch gesehen näher zusammengerückt.
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